Kriegsgräbergruppe besucht die Militär-Geschichtliche Sammlung
Die Kriegsgräbergruppe besucht die Militär-Geschichtliche Sammlung des Hubschraubergeschwaders 64 in Laupheim
Einen informativen Nachmittag erlebten 20 Kameraden der Kriegsgräbergruppe im
Museum des Hubschraubergeschwaders 64 in Laupheim. Die Militär-Geschichtliche
Sammlung, die von Oberstabsfeldwebel a.D. Günter Scharnagel in akribischer Arbeit
aufgebaut wurde und auch betreut wird, enthält einmalige Sammlungsstücke,
Archivalien und Exponate. Diese erzählen die Geschichte des Flugplatzes Laupheim,
der 1939 errichtet wurde, als Einsatzflugplatz für Bombergeschwader diente und am
Ende des Krieges noch schwer bombardiert wurde. Die Ausstellung informiert auch über
die Entwicklung des Hubschraubers durch Heinrich Focke, wobei Modelle die ersten
Drehflügler anschaulich darstellen. Scharnagel schöpfte bei allen Themen aus seinem
umfangreichen historischen und auch technischem Wissen, war er doch während seiner
Dienstzeit eng mit dem Flugbetrieb verbunden. Ausführlich beleuchtete der pensionierte
Bordtechniker auch die Inbetriebnahme des Flugplatzes durch die Bundeswehr im Jahre
1964 und ging auch auf die verschiedenen Hubschraubertypen ein, die bis zum
heutigen Zeitpunkt auf dem Platz geflogen wurden. Seine eigenen Erfahrungen
einerseits und die Begeisterung für die Geschichte des Flugplatzes, für die Entwicklung
der Fliegerei und auch für die Technik bereicherte die Führung durch die verschiedenen
Themenbereiche des Museums und machten den zweistündigen Besuch zu einem
kurzweiligen Erlebnis. Das rege Interesse der Feuerwehrkameraden zeigte sich an den
vielen Fragen, die bei Rundgang gestellt wurden und teilweise auch an die eigene
Dienstzeit bei der Bundeswehr erinnerten.
Bilder: KFV
Bild 1.) Mannschaft vor dem Transporthubschrauber CH 53 mit Günter Scharnagel, 2.v.re.
Bild 2.) Wellentriebwerk der CH 53